Brieftaube der Poesieboten

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Gedichte aus dem Poesiebriefkasten von 111 PoetInnen; Euro 14,90; Taschenbuch; Erhältlich bei amazon, Smart+Nett oder Ihrem Buchhändler; Infos

München schillert - Gedichte aus dem Poesiebriefkasten

Poesie-Briefkasten, Wirtstr. 17, 81539 München
Briefkasten der Poesie in Giesing
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(li nach re) Gerhard Holz, Chris Bleicher, Jasmin Koch, Katharina Schweissguth, Daniela Spießl bei der Mitmach-Poesie am 15.9.

Poetin Maria Sperber (2. v. li.) gratuliert zum 2jährigen Geburtstag des Poesiebriefkastens

Mitmach-Poesie im Oval

Den Reichtum des Dialekts vermittelt Gerhard Holz...

von Brigitte Obermaier gezeichnet

Das poetische Schatzkastl...

...ist im ASZ Harlaching zu besichtigen

Wie die Singularität entstand: Peter Hilz' Urknallgedicht

Vergnügliches Zuhören

Wieviel Maß gäbs für einmal Schwarzfahren? Hans Senninger

Poetische Gespräche in der Pause

Nachdenkliches Zuhören

Birken und Krähen, mit Peter Rubin

Bin ich unmodern? Angelika Genkin

Junge Pläne...

Abschied vom erschöpften Sommer: Tania Rupel Tera

Der Feind im Land, Richard Maresch. Erst bedrohlich, dann drollig

Margaret Birnhäupel-Hoppe kann sich aus eigener Erfahrung gut in die Lage von Flüchtlingen versetzen

Jeder Mensch ist ein Poet.

Margaret Emrich stellt Fragen an das Alter.

Auf Wiedersehen bei der Mitmach-Poesie am 17. November

15. September 2015  17 Uhr

Mitmachpoesie: „Ein bisschen Goethe,

ein bisschen Bonaparte...“, so hat einmal ein Schlager begonnen. Nein, so war es nicht, sondern ein bisschen Herbst-Melancholie, ein bisschen bairische Mundart, gepaart mit Gitarre und Publikumsbeteiligung von Gerhard Holz, dem Dialektpfleger vom Förderverein Bairische Sprache e. V. und auch mit hochdeutscher Poesie.

Bei lustigen Gedichtvorträgen hatten wir alle viel Spaß. Fast alle Gedichte waren der Jahreszeit angepasst, dem kommenden Oktoberfest, den zu meisternden Flüchtlingsproblemen, der vergangenen Hitze- und Regenperiode und, und, und.... 

Diese wirklich wunderschöne Mitmach-Poesie von gut 50 Leuten fand am Dienstag, 15.09.2015 um 17 Uhr, auf Einladung von Frau Daniela Spießl, der Einrichtungsleiterin des Alten- und Servicezentrums (ASZ) Freimann statt.

Anlass war die Aufstellung des poetischen Wanderbriefkastens im ASZ Freimann. In diesen können die BesucherInnen ab sofort bis 17. November ihre Gedichte einwerfen oder sie können sie per Post ans ASZ Freimann, Edmund-Rumpler-Str. 1, 80939 München, schicken. Die eingangene Poesie wird künftig dort zu bewundern sein.

Alles war sauber vorbereitet von fleißigen Helferinnen des ASZ Freimann. So saßen wir alle vereint im großen Oval mit Blick zum Podest.

Katharina Schweissguth, die Erfinderin des Poesiebriefkastens und Mitbegründerin des Vereins Poesieboten e. V. begrüßte die Runde und bedankte sich für die Einladung bei Frau Spießl.

Dann übergab sie zuerst ein mit viel Liebe außen und innen gestaltetes  handgemachtes rotes, - beinahe königliches -  „Schatzkastl“ aus den in den letzten drei Monaten eingegangenen Gedichten im ASZ Harlaching, an dessen Leiterin, Frau Koch zur „ewigen“ Erinnerung... Das „Schatzkastl“, ein Art Riesenpoesiealbum, wird im ASZ München-Harlaching zukünftig für neugierige Besucher zu bestaunen sein.

Der Neon-Künstlerin Chris Bleicher übergaben wir wieder 111 Brillen und ein Blutdruckmessgerät für die Aktion „Brillen ohne Grenzen“.

Dann ging es ruck-zuck zu den Vorträgen der vorangemeldeten Poetinnen und Poeten. Flugs verging uns allen die Zeit bis zur kleinen Pause, wo es neben lecker hergerichteten Knabbereien Getränke und kühlen Sekt gab.

Gestärkt und beschwingt ging es danach weiter mit nachdenklichen, beschaulichen, klugen, schönen, traurigen, witzigen, langen und kurzen Gedichten.

Die Zeit verrann in Windeseile. Aus meiner Sicht hätte es noch ewig so weitergehen können!

Ja, bedauerlicherweise kamen ein paar Poeten gar nicht mehr dazu ihre Poesie vorzutragen, weil sich bereits für 19 Uhr ein lustiger Tanzclub angemeldet hatte.

Trotzdem bin ich überzeugt, dass die alten und neu dazu gekommenen Poetinnen und Poeten und auch Zuhörer zwei Stunden Genuss pur hatten, also  „Ein bisschen Goethe...“ so schnell nicht vergessen werden. Bis zum Wiedersehen am 17. November 2015 um 17 Uhr im ASZ Freimann.

Ihre Textschreiberin und Poetin
G. Michaela Hug-Szajer

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ENDE? Reduziertes kafkaeskes Märchen von Madalina Sora-Dragomir, vorgetragen am 15.9.2015

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...auf ein Wort…zu der famosen Lesung im AltenSERVICEcenter Freimann... das war spannend und vielseitig und vielsaitig…und zeigt mir, die Poesie lebt…dank Ihres Einsatzes besonders gut…meine "Vers-ilitäten" folgen demnächst…poetische Grüsse, prdd

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...Die Vorträge ( teilweise sehr gelungen und außerhalb der Norm ) bestätigten
meine Vermutung, dass es viele versteckte poetische Edelsteine gibt.
Der einzige ( nicht böse sein ) Kritikpunkt war die Dauer zum Vortragen.
Eine halbe Stunde mehr ... hätte manchem Poeten gut getan. Sie hatten  wahrscheinlich nicht mit einem so großen Andrang gerechnet ( äußerst positiv ). Manche Gedichte können sich erst durch langsames Sprechen zur Reife entwickeln.
Peter H.

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bedanke ich mich für den gelungenen Abend in Freimann, die Zeit war leider etwas knapp bemessen. Anton W.

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Programm des ASZ Freimann

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