Brieftaube der Poesieboten
Poesie, Lyrik, Poesiebriefkasten
Poesie-Briefkasten
Wirtstraße 17
81539 München
München schillert - Gedichte aus dem Poesiebriefkasten

München schillert

Gedichte aus dem Poesiebriefkasten von 111 PoetInnen; Euro 14,90; Taschenbuch; Erhältlich bei amazon, Smart+Nett oder Ihrem Buchhändler; Infos



Poesie-Briefkasten, Wirtstr. 17, 81539 München
Briefkasten der Poesie in Giesing

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Andrang bei der Eröffnung © Dieter Schnöpf

Himbeergedanken (Werner schlierf) auf dem Haltestellenschild © Dieter Schnöpf

Erika Kiechle-Klemt füttert den Briefkasten © Smart-&-Nett-Verlag

Katharina Schweissguth begrüßt © Smart-&-Nett

Franz Eder... © Dieter Schnöpf

...plaudert aus Schlierfs Leben © Egbert Kraus

Tanja Richter ... © Smart-&-Nett

lässt Schmetterlinge träumen © Egbert Kraus

Das Publikum ist der Star … © Egbert Kraus

… und der Spaßpolizist, der noch nicht erfunden ist (Geet) © Egbert Kraus

Wie im Schlaraffenland: Brezenbäume © Egbert Kraus

Hans Senninger: Bier, das Elixier © Egbert Kraus

Poetisches Pausen-Palaver mit Richard Maresch © Egbert Kraus

Große Themen mit Horst Becker © Egbert Kraus

Lyrik über die Leier mit Jürgen Walla © Egbert Kraus

Madalina Sora-Dragomir: Das Ich traf die vielen Ichs © Egbert Kraus

Flieg Vogel, Gedicht für die Tochter © Egbert Kraus

Maria Sperber: Trambahngedicht © Egbert Kraus

Im Publikum © Egbert Kraus

Pascal Hilgendorf: Lebensglück und kleine Hoffnungslichter © Egbert Kraus

Poetisches Publikum … © Egbert Kraus

… lauscht gebannt © Egbert Kraus

Vertraut ins leben und singt: Silke Rethmann © Egbert Kraus

Tiefgründig sieht Tania Rupel Tera durch das Quadrat ihres Fensters © Egbert Kraus

Elfi Hafner-Krosenberg: Eidechsen fein beobachtet

Elfi Schlierf ist voll dabei

Michaela Hug-Szajer schwelgt in Erinnerungen an die Leopoldstraß

Karin Schreiber fotografiert Momente mit Worten

Wie aus Meerschweinchen mehr Schweinchen werden: Waltraut Borchmann

Die verstorbene Freundin lebt durch ihr Gedicht: Hildegard

Wo ist nur die Zeit gebieben? Richard Maresch

Poesie lädt ein zum Träumen

Reise aus der Einsamkeit: Erika Kiechle-Klemt

Starke Dosis Poesie: Tablettengedicht von Eva-maria Birnhäupel-Hoppe

Ist das der Frühling? Sigrid Voss

Mörderisches Tango-Duett von Kristina Kuzminskaite und Lothar Thiel

Einzeller-Tabelle von K-L Kuss

Auf ein poetisches Wiedersehen! © Egbert Kraus

Vorbereitung: Das erste Futter für den Wanderbriefkasten: MVG-Gedciht von Lothar THiel © Smart-&-Nett

17. April 2016  13 Uhr

Eröffnung der Poesiehaltestelle in Ramersdorf

Umtost von den Verkehrsströmen der Rosenheimer Straße kuschelt sich das Trambahnhäusl auf eine grüne Insel. „Kinder, seid Ihr alle da?", hätte man beinahe fragen können, als wir dort am Sonntag, 17. April 2016 um 13 Uhr die Poesiehaltestelle eröffneten, wobei die Einweihung des Haltestellenschilds und Wanderbriefkastens dem Regengott geopfert wurde.

Grau war der Tag, kalt, es regnete... Wieviele werden da heute kommen? Sollen wir Tischchen mit Stühlen oder nur Stuhlreihen aufstellen? Aber die vielen Stuhlreihen reichten nicht aus, 60–70 PoesieliebhaberInnen saßen und standen dicht und eng beieinander, kuschelig wurd’s und warm! Pünktlich ging’s nach der informativen Einführung von Katharina Schweissguth, Poesieboten eV,  Erfinderin des Poesiebriefkastens los.

Sie übergab dann das Wort an den Turmschreiber Franz Eder, der die Giesinger Poetenlegende vorstellte, zu dessen Ehren er heuer ein ganzes Werner-Schlierf-Jahr initiiert hat. Schlierf hatte sich bereits in den 70er Jahren gefragt, wenn immer nur die bekannten Dichter im Fernsehen kämen, wie diese bekannten Dichter bekannt wurden, als sie noch unbekannt waren. Schlierfs Witwe Elfriede saß im Publikum und lauschte amüsiert.
Als dann die Poetinnen und Poeten der Reihe nach zu Wort kamen, ergab es sich beinahe wie fast zufällig, daß sich die Durchreiche nach vorne (in eine kleine Küche) als buchstäblich passender "Rahmen" zum Gedichtevortragen eignete. Der gewitzte Stehgreifpoet Geet  hat sie wirklich als "Kasperltheater" genutzt und ließ eine mitgebrachte Handpuppe für ihn sprechen, reimen, sinnieren, fabulieren, phantasieren...Im geschätzten Publikum unseres ungeplanten "Kasperl-Theaters" und dessen winziger "Bühne" fanden sich zahlreiche neue interessierte Zuhörer und auch Poeten und Poetinnen. Die  vorgetragenen Gedichte waren ganz unterschiedlicher Art, lustig, melancholisch, nachdenklich, witzig, modern, verzwickt, kurz, lang, in Mundart usw..Ebenso unterschiedlich "menschelte" es unter den Vortragenden, was einfach schön und natürlich ist. Man merkte, es gab da die Aufgeregten, die Ruhigen, die Gelassenen, die Versierten, die echten Schauspieler (in Wort und Geste), die Ulkigen, die Klaren...   

Eine Bereicherung der vielseitigen poetischen Darbietungen waren die musikalischen und gesanglichen Beiträge. Kristina Kuzminskaite am Klavier hat zusammen mit Lothar Thiel  dessen Gedicht vertont. Ebenso, aber in ganz anderer Art, berührten uns die melodische Eigenkompositionen am Klavier (ohne Notenkenntnisse) von Tanja Richter.    

Die gemeinsame Zeit der Poesie und Musik/Gesang verging viel zu schnell. Beglückt verließen wir alle das "Theater"-Trambahnhäusl,  aber der graue Spätnachmittag erschien uns inzwischen wesentlich rosiger. Dies  natürlich auch unter dem Aspekt, daß wir uns alle bald wieder sehen und hören...!

Also, bis dann und mit poetischen Grüßen
Ihre G. Michaela Hug-Szajer und Katharina Schweissguth 

***

…Trotz Regenwetters war nicht nur auch der letzte Platz besetzt; einige Zuhörer nahmen sogar Stehplätze in Kauf. Die gewählte Musikerin ist beim Publikum gut angekommen. Der Vortrag des Paares mit Klavier und Tangomusik war wohl der Höhepunkt des Nachmittags. Unsere Seniorin erhielt mit ihrem Tabletten-
gedicht mehrmals spontanen Zwischenbeifall; zu Recht. … Richard und Ursula Maresch

Liebe Katharina, das war ein sehr schöner Nachmittag, wieder mal, von Dir und den Deinen organisiert und moderiert von Dir auf Deine bezaubernde Art und Weise. Danke Dir dafür ganz herzlich Elfi Hafner-Kroseberg

Es war ein wunderbarer Nachmittag, vollgepackt mit Poesie und Musik.
Frei nach dem Motto "Wir sind alle Poeten". Es war mir ein großes Vergnügen, mit dabei gewesen zu sein! Erika Kiechle-Klemt

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Unser poetischer Dank gilt Elfriede Schlierf, Franz Eder für seine EInführung ins Werner-Schlierf-Jahr, Tanja Richter und Kristina Kuzminskaite für ihre Piano-Darbietungen, Smart-&Nett-Verlag, der Trambahnhäuslerin Christin Hoffmann und besonders allen beteiligten PoetInnen für ihre wunderbaren Gedichte.

Radiotipp: Bayern 2; kulturLeben – Wochenendtipps, Do, 14.04.2016 (etwa ab Minute 23:30)

Literaturportal-Bayern

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