Brieftaube der Poesieboten
Poesie, Lyrik, Poesiebriefkasten
Poesie-Briefkasten
Wirtstraße 17
81539 München

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München schillert - Gedichte aus dem Poesiebriefkasten


Poesie-Briefkasten, Wirtstr. 17, 81539 München
Briefkasten der Poesie in Giesing

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Andrang vor der alten Stefanuskirche, Gräfelfing

Zauberblume in der Skulptur von Franz Hämmerle

Ingrid Gardill erschließt die Kunstwerke

Poesie auf der Wiese

In der Friedenskirche: Michaela Hug-Szajer

Josefa Weindl

Dodo Lascarowicz

St. Georg in Steinkirchen

Jesus mit Socken und Dornenkrone

Poesie auf dem Friedhof

Richard Maresch

Rosa Malek

Sabine Kirstein

Nicole Hilbrand

Melli, vorne rechts, behütet die Poetenherde

Vorm Regen gerettet im Kukovetz

belohnt mit allerfeinstem Strudel

Für die GRÄGS gibt es kein schlechtes Wetter, nur gute Poesie

Poesie …

geht auf die Reise.

Auf Wiedersehen, Würm!

14. Juli 2018  15 Uhr

Glaube, Liebe, Hoffnung

Was wären wir ohne sie? Zu diesem lebensbejahenden Motto waren wir am Samstag, 14.07.2018 vom Kunstkreis Gräfelfing zu Kunst, Natur und Poesie an sakralen Orten eingeladen.

Unser poetischer Spaziergang entlang der Würm führte uns an die passenden Orte. Sonne und Wolken im theatralischen Wechselspiel begleiteten uns. Los ging‘s an der alten Gräfelfinger Stefanuskirche. Von deren Grünfläche aus wurden wir schon von weitem mit den hoch ausgestreckten Armen einer hohen Skulptur namens „Barmherzigkeit“ begrüßt.

Begleitet wurden wir von der Kunsthistorikerin Dr. Ingrid Gardill, die uns kompetent auf künstlerische Denkweisen und Resultate aufmerksam machte, zusammen mit unserer lieben Katharina Schweissguth, „Poesiebriefkasten“-Erfinderin.

An der malerischen Würm, fließend aus unserem Münchener „Haussee“, dem Starnberger See, führte uns ein schmaler, meist von Baumgrün überwucherter Uferweg flussaufwärts, wo wir unsere Gedichte zum Thema „Liebe, Natur, Wasser“ vortrugen. In der evangelischen Friedenskirche fühlten wir uns im Rund der interessanten Holzdeckenarchitektur, getragen von einer Säule, mit Blick auf Fluss und Bäume, dem „schönsten Altarbild der Welt“, das sich im Lauf der Jahreszeiten stets wandelt, sehr behütet.

Das Wort “ME“, gespiegelt in „WE“, ein lichtreflektierendes Plexiglaskreuz und eine bläuliche, sich farblich verändernde Lichtsäule passten gut in diese vieleckige Kirche hinein. Am Lesepult wurde zum Thema „Glaube, Spiritualität“ weitere passende Poesie dargebracht.

In der Kirche St. Georg, Steinkirchen konnten wir Jesus an einem großen Holzkreuz bestaunen, der von einer Künstlerin buchstäblich aus mütterlicher Fürsorge warme Socken angezogen bekam. Die Installation „Dornenzweige“ erscheint leicht und luftig in der Höhe als weiße Dornenkrone. Auch gab es in der Kirche ein Video als Endlos-Loop mit Jesus-Darstellungen, sinnbildlich für Suchen und Finden.

In dem kleinen angrenzenden Friedhof standen wir zwischen verwitterten Grabsteinen auf einem Strahlenkreuz aus weißen Hölzern, der auf ein rostiges Seemannsgrab hinweist. Dort sprachen die Poeten und Poetinnen zum Thema „Vergänglichkeit“, während der graue, launige Wettergott Windböen und erste warme Regentropfen schickte. Das passte zu diesem traurigen Thema, das so einige zurückgehaltene Emotionen löste... Ein treuer Hund, liebenswerter Weggefährte einer Poetin, ruhte währenddessen gelassen auf dem Gottesacker.

Flugs eilten wir noch ins nahe gelegene Café und unsere traurigen Gedanken verflogen... Dann weinte auch der Gräfelfinger Himmel und ergoss sich in Strömen. Nach einem interessanten Gedankenaustausch und feinem Strudel zerstreuten wir uns bei klarer, reiner Luft in alle Himmelsrichtungen.

Ich bin sicher, es war für alle ein glücklicher Sommertag mit Poesie und Kunstgenuss. Danke dafür!

Eure Schreiberin und Poetin G. Michaela Hug-Szajer

***

Würm

Baden mit Enten
im Fluss – mit Schwänen im See
Würm Würm du allein

Johannes Glötzner, GRÄGS

***

 

Herzlichen Dank

An den Kunstkreis Gräfelfing e.V.

An alle Künstler, die ihre Werke an den sakralen Orten ausgestellt haben

An alle Poeten und Poetinnen, die Gedichte vortrugen (Wir haben leider nicht von allen Fotos)

An die Pfarreien, die uns ihre Pforten geöffnet haben

An das Gasthaus Kukoretz für den Strudel und ein Dach über dem Kopf.

Danke an Martin, Michaela und Zauberblume für die Fotos

Ankündigung im Wochenanzeiger

https://www.glaube-liebe-hoffnung.com/