Brieftaube der Poesieboten

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Kalender Gedicht des Monats

Gedichte aus dem Poesiebriefkasten von 111 PoetInnen; Euro 14,90; Taschenbuch; Erhältlich bei amazon, Smart+Nett oder Ihrem Buchhändler; Infos

München schillert - Gedichte aus dem Poesiebriefkasten


Poesie-Briefkasten, Wirtstr. 17, 81539 München
Briefkasten der Poesie in Giesing

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Lustige Rollenspiele, Rafaela Castillo

Chris Uray als Astronaut

Max Bauer dichtet…

…und malt

Sigrid Voss, heute ganz Baum

Poesielaborantin Katharina Schweissguth

Kilian Kästner, poetische Betrachtungen eines Wirtes

Superweib Astrid Sherina Schaper

21. November 2019  20 Uhr

Also, sprach der Ziegenhirt

Die Welt be-greifen: Ob poetisch oder philosophisch – beim Poesielabor am 21.11. im SPIX macht das keinen Unterschied. Schließlich hören Poeten Schmetterlinge lachen wie in dem Songtext von Carlo Karges, mit dem der Abend eingeleitet wird.

Was Zarathustra sprach, wissen die philosophisch Gebildeten, doch was denken alle die, denen er begegnet ist, wie zum Beispiel der Seiltänzer oder der Ziegenhirt. Und wie sieht die Welt für Superweiber, Patienten, Astronauten, Wirt*innen und Installateure aus? Damit befassen sich die mutigen Teilnehmer dieses Abends. Und schreiben dazu spontan poetische Zeilen.

Nach einer kleinen Pause in der eifrig weiterdikutiert wird, enthüllt Max Bauer ein Gemälde in satten Herbstfarben auf schwarzem Grund. Es zeigt Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit und ihren Gegenpol Dionysos, bekannt als Gott des Weines, der auch für Wandel aller Art zuständig ist. Das Thema hat Max auch in einem kongenialen Gedicht bearbeitet, das er ergänzend vorträgt.  

Inzwischen sind die äußerst kreativ geratenen Blickwinkelgedichte, darunter gereimte Kneipenbetrachtungen von jenseits des Tresens, fertiggestellt und werden gefolgt von großem Applaus vorgetragen.

Ein romantisches Gedicht mit dem Titel „Prinz vogelfrei“ bildet den Abschluss, so bezaubernd und schön, dass sich keiner vorstellen kann, dass es aus der Feder von Friedrich Nietzsche stammt.

Philosophie und Poesie sind zwei äußerst lebhafte Schwestern, amüsant und alltagstauglich. So haben wir uns sehr gefreut, dass uns der Verein Treffpunkt Philosophie e. V, der die lange Nacht der Philospohie in München organisiert, eingeladen hat, zu diesem Ereignis einen poetischen Beitrag zu leisten.

Danke Chris Uray für fotografieren
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Presseankündigungen:

„Es darf sinniert werden“, erlaubt uns heut die SZ!