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München schillert

Gedichte aus dem Poesiebriefkasten von 111 PoetInnen; Euro 14,90; Taschenbuch; Erhältlich bei amazon, Smart+Nett oder Ihrem Buchhändler; Infos


Freimanner Schätze

Ein besonderer, lang ersehnter Schatz: „Poesie aus dem Wanderbriefkasten“ lädt ab sofort in der gemütlichen Bibliothek des ASZ Freimann zum Schmökern ein. Die Übergabe fand beim Sommerfest des ASZ statt.

Die Besucherinnen und Besucher kamen aus dem Lachen nicht mehr raus, als die Theatergruppe des ASZ einen Sketch nach dem anderen zum Besten gab. Dann stärkten sich alle bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im „Biergarten“. Klar, dass an diesem Festtag sich auch das Wetter sonnig gab.

Nun kam für Michaela Hug-Szajer und mich der große Moment: Wir konnten der ASZ-Leiterin Daniela Spießl ein wahres Kleinod überreichen: Ein handgebundenes poetisches Erinnerungsalbum. Von September bis November 2015 gastierte der poetische Wanderbriefkasten in der Einrichtung. Dieser wurde von den Besuchern eifrig gefüttert. Höhepunkte der Aktion waren zwei Poesielesungen mit vielen Poeten, Gerhard Holz (Förderverein für bairische Sprache) und der Musikerin Leonie Kaboth. Die Neon- und Performancekünstlerin Chris Bleicher sammelte derweil ausgemusterte Brillen für einen guten Zweck.

Liebe- und fantasievoll hat Michaela Hug-Szajer die, in den drei Monaten gesammelten, Gedichte und die, vom Fotografen Egbert Kraus geschossenen, Fotos in einem wundervollen Riesen-Poesiealbum zusammengestellt. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken. Fotos, Gedichte und Zeichnungen haben zu originellen Collagen zusammengefunden.

Da ist viel zusammengekommen und der Foliant wiegt so schwer, dass Daniela Spießl einen neuen Kurs anbieten will: Poesiestemmen.

Ein paar federleichte Appetithäppchen sind oben abgebildet. Wer die ganze Pracht bewundern will, ist in die Bibliothek des ASZ Freimann (Edmund-Rumpler-Str. 1) eingeladen.

Wir bedanken uns beim Bezirksausschuss 12 der Landeshauptstadt München für die freundliche Unterstützung.

Aktuell steht der Poetische Wanderbriefkasten übrigens vorm Trambahnhäusl Ramersdorf und wartet auf Futter.

Katharina Schweissguth