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Gedicht des Monats/Kür

Gedicht des Monats November 2020 von Ingrid Baumann, Ebersberg

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München schillert

Gedichte aus dem Poesiebriefkasten von 111 PoetInnen; Euro 14,90; Taschenbuch; Erhältlich bei amazon, Smart+Nett oder Ihrem Buchhändler; Infos


Poetentreff

Hoch her gings beim Mitmachgedicht „Wer Schmetterlinge lachen hört" (Foto bearbeitet)

Poeten treffen...

Über 30 Personen drängten sich in den Nebenraum einer griechischen Taverne. Sie waren einer Einladung des roten Poesie-Briefkastens gefolgt, um sich gegenseitig Gedichte vorzutragen.

Die Vorträge waren so unterschiedlich wie die Gäste: Brigitte Obermeier hatte ihre erfolglose Suche nach der Rialtobrücke zu einem Gedicht verarbeitet, Maria Sperber las ihre bayrischen Tagebucheinträge über ihr Leben mit einer Behinderung - „die Händ ham zum Schpuin net recht taugt" vor. Margot Wanda rezititierte feingesponnene Verse über Jasmin. Und Bernhard fragte sich in drolligem Selbstzweifel: „Warum bin I net so supa worn?" Herzlich lachten die Zuhörer über Wendl Heiß' gedichtete Szenen an der Supermarktkasse. Gerhard Riekers Gedicht über Hiphop – “die Armut brüllt die Hoffnungslosigkeit an" stimmte nachdenklich – insgesamt 14 Poeten trugen ihre Werke vor. Alle bestachen durch ihre Authentizität.