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© Ludwig Bayer

Veilchen im Frühling

Marita Fischer-Reinspach

Seit Tagen schwebt lieblich in der linden Luft

betörend-berauschend ein sinnlicher Duft.

Viola sind es, fast unscheinbar klein,

so filigran, so samten, so zierlich und fein.

 

Ein Sträußlein der Veilchen hab ich gepflückt,

drück’ an den Busen es mir beglückt –

die schwere Süße hält mich umfangen.

 

Ich wollt’ ich könnte ganz versenken

mich in das tief-violette Kleinod hinein,

möcht’ nicht mehr grübeln, nicht mehr denken,

dem Wohlgeruch ergeben nur sein.

 

Nach jedem Winter kommt wieder ein Mai

verkünden die zarten Blümlein aufs Neu.

Die dunklen Tage sind nun vergangen,

und das Wachsen und Blühen hat angefangen.


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In der Giesinger U-Bahnstation Silberhornstraße schräg gegenüber vom Lift: Vom 3. bis 26. Dezember…

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Bereits zum dritten Mal! Das rote Dichterkastl bietet allen Dichtenden und solchen, die sich…

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In sechs Online-Lesungen wurden die Einsendungen an den Poesiebriefkasten zwischen Mitte März und Anfang Juni veröffentlicht. Playlist

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